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Gesundheitspolitik - Medizinrecht - Politische Bildung - AspekteKrückl · alle anzeigen

Gesundheitspolitik - Medizinrecht - Politische Bildung - Aspekte


94 Seiten, 17 x 24 cm, broschiert
1. Auflage 2014

ISBN 978-3-99033-288-7
Art. Nr. 20199771
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Liberalismus und gemeinschaftszentrierte Ideologien sind seit der Zeit der Aufklärung Eckpunkte des gesellschaftspolitischen Diskurses (Locke – Rousseau – Dilemma). Die Diskussion gesundheitspolitischer und medizinrechtlicher Fragestellungen wird dabei oftmals von Unverständnis über wirtschaftliche, juristische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge geprägt. Der Verfasser zeigt dies anhand einiger Beispiele: Patientenrechte und Autonomie gehen nicht Hand in Hand mit einem Mehr an Selbstverantwortung. Der Liberalisierung der Rechte Minderjähriger folgt eine Gegenbewegung im Bereich der ästhetischen Chirurgie. Die Zirkumzision wirft Fragen an der Schnittstelle Individuum – Gesellschaft (Strafrecht, Religionsfreiheit) auf. Die komplexe Krankenanstaltenfinanzierung wird in den Kontext der österreichischen Föderalismusproblematik gestellt. Die Sonderklasse in gemeinnützigen öffentlichen Krankenanstalten führt zur unsachlichen Diskussion über eine „Zwei-Klassen-Medizin“ und negiert wirtschaftliche und egalitär wirkende Aspekte. Public Health geht in der öffentlichen Wahrnehmung fast unter. Aufgabe der Politischen Bildung ist es, hier zu einem differenzierten Denken des mündigen Bürgers anzuleiten.