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Der österreichische Beitrag zur technischen Entwicklung und industriellen Produktion der RundfunkröhreLebeth · alle anzeigen

Der österreichische Beitrag zur technischen Entwicklung und industriellen Produktion der Rundfunkröhre


212 Seiten, 17 x 24 cm, broschiert
1. Auflage 2011

ISBN 978-3-85499-832-7
Art. Nr. 20178191
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Die Breitenwirkung des Rundfunks zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts ist eng verknüpft mit der Erfindung und Weiterentwicklung der ersten elektronischen Verstärker, der Elektronenröhren. Bis 1914 gehen dabei von österreichischen Erfindern erste, bedeutende Entwicklungsimpulse aus. Mit dem Start des öffentlichen Rundfunkbetriebes in den Ländern Europas eröffnet sich nach dem Ersten Weltkrieg ein rasch wachsender Massenmarkt für die noch junge Röhrentechnologie. Österreichische Erfindungen führen zu einem bedeutenden Patentbesitz heimischer Rundfunkröhrenproduzenten, deren Rolle in und Wechselwirkung mit einem sich rasch globalisierenden Markt umfassend dargestellt wird. Es werden dabei auch jene Maßnahmen betrachtet, die von Mitbewerbern gegen disruptive Technologien österreichischer Erfinder und Röhrenhersteller ergriffen wurden. Dazu wird auf die Bedeutung der Kartellpolitik großer Rundfunkröhrenhersteller eingegangen, die darauf zielte, eine globale Marktdominanz durch Verdrängung oder Übernahme kleiner Erzeuger zu erreichen. Im Zuge dieser Kartellpolitik der großen europäischen Hersteller Philips, Telefunken und Tungsram verlieren die österreichischen Röhrenproduzenten und Entwicklungsingenieure durch Verdrängung oder Übernahme bis Mitte der Dreißigerjahre gänzlich ihre zuvor bedeutende Position.

Thomas Lebeth studierte Elektrotechnik an der TU-Wien und ist seit seinem Studienabschluss 1995 in der Privatwirtschaft im Vertrieb für Glasfaserkommunikationssyteme tätig. Ab 1990 befasst er sich nebenberuflich mit der Geschichte der Radio- und Rundfunköhrentechnik. Seit 2003 publiziert er auch in der österreichischen Sammlerzeitschrift „Radiobote“ des Vereins „Freunde der Mittelwelle“. Mit dem vorliegenden Werk promovierte er 2010 an der Johannes Kepler Universität in Linz.