TRAUNER Leseprobe

STRUDELTEIG (GRUNDREZEPT) 200 g Mehl W480 oder W700 20 g Öl 2 g Salz ca. 110 g Wasser (Menge kann je nach Mehlqualität variieren) Alle Zutaten in der Küchenmaschine kneten, bis der Teig eine glatte Oberfläche und halbfeste Konsistenz hat und sich von der Kesselwand löst. Knuspriger, hauchdünner Teig gepaart mit Früchten und Butterbröseln – der Strudel gilt als Klassiker der österreichischen Konditoreitradition. Sein Ursprung liegt allerdings woanders, nämlich im Orient. Eine erstmalige Erwähnung eines Strudels mit Kräuterfüllung stammt aus dem Jahr 1540. Die Türken brachten den Strudel schließlich nach Wien, wo er insbesondere als süße Variante Weltruhm erlangte. STRUDELTEIG GUT ZU WISSEN Warum die ideale Konsistenz entscheidend ist ▪ Ein zu weicher Teig lässt sich zwar leichter ausziehen, hat aber oft zu wenig Spannung, um die Füllung beim Einrollen zu halten. Spätestens beim Backen platzt er dann häufig auf. ▪ Ein zu fester Teig lässt sich dagegen sehr schwer ausziehen, ist äußerst widerspenstig und kann meist nicht in der gewünschten Dünne verarbeitet werden.

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