TRAUNER Leseprobe

209 Beschreibende Statistik 7.002 Merkmale von Merkmalträgern Geben Sie jeweils mindestens zwei Merkmale für die nachstehenden Merkmalträger an, versuchen Sie jeweils den Merkmalwertevorrat anzugeben und erklären Sie, ob das Merkmal diskret oder stetig ist. a) Spitzensportler/in b) Musiker/in c) Auto 7.003 Skalenniveau Ordnen Sie die Merkmale einem Skalenniveau zu. nominal ordinal metrisch nominal ordinal metrisch Geschlecht Haus-Nr. in einer Straße Temperatur in Celsius Temperatur in Kelvin Körpergewicht Zufriedenheit mit Hotel Haarfarbe Autonummer Nettoeinkommen Wohnort der Mitschüler 7.004 Schulnoten Erklären Sie, welches Skalenniveau Schulnoten 1 (Sehr gut), 2 (Gut), 3 (Befriedigend), 4 (Genügend), 5 (Nicht genügend) haben. Erklären Sie, warum die Berechnung einer „Durchschnittsnote“, aus mathematischer Sicht, nicht sinnvoll ist. 2 Häufigkeitsverteilungen Oft sind Daten (Merkmalwerte) in unübersichtlichen Datensätzen (Urlisten) gegeben. Um die Struktur und die Verteilung der Daten übersichtlicher und anschaulicher darzustellen, bedient man sich in der Statistik der Häufigkeitsverteilung. Die Darstellung einer Häufigkeitsverteilung kann beispielsweise durch eine Tabelle oder durch eine geeignete Grafik erfolgen. DEFINITION: HÄUFIGKEITEN ▪ In der Urliste einer Datenreihe mit Umfang n treten k verschiedene Merkmalsausprägungen auf. ▪ Die absolute Häufigkeit Hi eines Merkmalwertes xi ist die Anzahl, mit der der Wert xi in der Urliste auftritt. ▪ Die relative Häufigkeit hi eines Merkmalwertes xi ist der Quotient aus der absoluten Häufigkeit Hi und dem Umfang der Datenreihe n: hi = ​ Hi ___ n ​ A D A Kreuzen sie Zutreffendes an. D

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