Nachhaltiges Recruiting – Fische fangen im leeren Teich 113 Übung: Die Phasen des Bewerbungs- und Einstiegsprozesses – und welche Fehler Sie besser vermeiden Lesen Sie die sieben Phasen einer typischen Bewerberreise aufmerksam durch. Ergänzen Sie anschließend sowohl die Ziele als auch die aus Unternehmenssicht größten Fehler oder Probleme, die in jeder Phase passieren können. So entsteht eine praxisnahe verbindliche Handlungsanleitung – in der Wir-Form formuliert – für alle rekrutierenden Führungskräfte und die zuständigen Abteilungen. Damit schaffen Sie Klarheit und stellen sicher, dass alle Beteiligten im Recruiting an einem Strang ziehen, dass Fehlerquellen minimiert werden und Talente nachhaltig für das Unternehmen gewonnen werden. Phase 1: Orientierung/Aufmerksamkeit In dieser Phase erfahren die Jobsuchenden erstmals von unserem Unternehmen bzw. unserer Stellenausschreibung. Sie haben vielleicht Gedanken wie: „Ist das ein gutes Unternehmen?“, „Ist es erfolgreich?“, „Wofür steht es?“. Unser Ziel in dieser Phase: Die Jobsuchenden sollen sich näher für uns interessieren. Die größten Fehler, die wir dabei machen können: Nicht dort vertreten sein, wo unsere Bewerber/innen sind Zu viele bzw. zu wenige Informationen (inhaltlich und emotional) liefern Zu wenige persönliche Anknüpfungspunkte schaffen Phase 2: Interesse Wenn die Jobsuchenden nicht bereits abgesprungen sind, weil unsere Website viel zu langsam und in der Darstellung nicht handytauglich ist oder weil die Inhalte nicht fesselnd genug sind, dann sind sie nun in der zweiten Phase: interessiert und bestrebt, ein Gefühl für uns als Unternehmen zu bekommen. Mögliche Gedanken dabei sind: „Wow, das finde ich spannend!“, „Die Leute dort wirken sympathisch. Es sieht aus, als würden sie wirklich gerne dort arbeiten!“ oder „Ich mag, wie sich das Unternehmen für Umweltschutz engagiert“.
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