Nachhaltiges Recruiting – Fische fangen im leeren Teich 115 Die größten Fehler, die wir dabei machen können: Unvorbereitet, unsystematisch aus dem Bauch heraus agieren und uns zu wenig Zeit nehmen Wesentliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen nicht ansprechen und Dinge schönreden Die Entscheidung im zu kleinen Kreis treffen mit zu wenig Informationen über die Kandidatinnen und Kandidaten Phase 5: Entscheidung/Vertrag Wir haben uns aufgrund vorher definierter Kriterien sehr rasch für die vermeintlich richtige Person entschieden. Das „Objekt unserer Begierde“ ist auch noch an uns interessiert, hat inzwischen kein anderes Angebot angenommen und wir legen ein Angebot. Unser Gegenüber hat möglicherweise Gedanken wie: „Wollen die mich eh nicht über den Tisch ziehen?“, „Wäre nicht doch das andere Jobangebot besser für mich?“, „Bin ich gut genug für sie?“, „Sind die gut genug für mich?“. Unser Ziel: das Gefühl vermitteln, dass wir diesen Menschen unbedingt in unserem Team haben wollen, weil wir sicher sind, dass sie am besten für die Stelle und zu uns passen. Die größten Fehler, die wir dabei machen können: Zu langsam, zu wenig proaktiv und zu wenig transparent kommunizieren Wenig kreativ bei Lösungsversuchen im Fall unterschiedlicher Erwartungen Uns mögliche Probleme (mit dem bestehenden Team) einhandeln, weil wir zu großzügig in der Vertragsverhandlung sind Phase 6: Zusage/Einstellung Wir sind uns einig geworden, auch die Teammitglieder sind von dem/der Neuen recht angetan. Wir haben den Einstellungstermin und etwaige Aktivitäten bis dahin sowie den Ablauf des Probemonats besprochen. Dennoch sind mögliche Zweifel bei der neuen Fahnenträgerin/dem neuen Fahnenträger nach wie vor vorhanden, z. B.: „Habe ich die richtige Entscheidung getroffen?“, „Wird sich jemand um mich kümmern?“, „Werde ich mich gut mit allen vertragen?“.
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