Endlich bleiben mir die Leut’! 178 Unser Körper speichert unbewusst schwierige Erfahrungen im Zellgedächtnis (auch Körpergedächtnis genannt) ab. Über die Sprache bzw. den Verstand kommen wir da nicht ran. Erfahrungen, die über den Körper gemacht werden, können tiefer verankert und leichter erinnert werden als rein intellektuelle Erkenntnisse. Letztlich ist alles eins – Körper und Geist bilden eine Einheit und es ist – gemäß dem „Henne-Ei-Prinzip“ – egal, wo man ansetzt. Jetzt geht es aber darum, was Sie allein – ohne Zutun externer Profis – tun können, um sich bzw. Ihre nicht mehr hilfreichen Denk- und Verhaltensmuster in Richtung Ihres „idealen, zukünftigen Ichs“ zu beeinflussen. Weil es viele Möglichkeiten gibt, sich selbst besser verstehen zu lernen und die eigene, bewusste Entwicklung als Mensch (mit all den Werten, Glaubenssätzen, Haltungen, Meinungen, Handlungen, Verhaltensweisen, Reaktionen, Gedanken etc.) in das gewünschte Neue zu unterstützen, braucht es an dieser Stelle eine erste Eingrenzung. Selbstcoaching und Selbstfürsorge können auf verschiedenen Ebenen durchgeführt werden, um eine ganzheitliche persönliche und berufliche Entwicklung zu fördern. Diese Ebenen finden Sie in ähnlicher Struktur in vielen präventiven Gesundheitsvorsorge-Programmen wieder. 1. Körperliche Ebene Bewegung Sorgen Sie für regelmäßige körperliche Aktivität, um Ihre Fitness und Beweglichkeit zu erhalten. Was entspricht Ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen? Ist es intensives Training, das auch zum Abbau von Stress nützlich ist? Oder Qigong und achtsames Yoga, die oft auch bei eingeschränkter Mobilität möglich sind? Probieren Sie es einfach aus! Ernährung Eine möglichst naturbelassene, ausgewogene Ernährung wird sich positiv auf Ihr körperliches und psychisches Wohlbefinden auswirken. Ein erster Schritt zur tatsächlichen „Nervenberuhigung“ kann eine Reduktion von raffiniertem Zucker sein. Stressabbau Was tut Ihnen gut, um angesammelten Stress abzubauen? „Auspowern“, Meditation, Entspannung, ein Aufenthalt in der Natur, ein Nachmittagsschläfchen oder ein Tanzabend? Oder etwas ganz anderes wie z. B. neurogenes Zittern?
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