Endlich bleiben mir die Leut’! 190 Was bringt ein Mitarbeiter/innen-Gespräch? Ausrichtung auf Unternehmensziele: Es fördert die Akzeptanz und das Engagement für strategische Ziele. Steigerung von Leistung und Effizienz: Klare Zielvereinbarungen und Prioritäten erhöhen die Produktivität. Potenziale erkennen und fördern: Individuelle Stärken werden sichtbar und können gezielt entwickelt werden. Berücksichtigung persönlicher Ziele: Die individuellen Wünsche und Ziele der Mitarbeitenden finden Beachtung. Transparenz in der Kompetenzbeurteilung: Kompetenzen werden sichtbar und nachvollziehbar eingeschätzt. Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit: Die Bewertung der Mitarbeitenden erfolgt objektiv und transparent. Information für Personalplanung: Erkenntnisse fließen in die Planung des Personaleinsatzes ein. Ermittlung von Lernbedarf: Entwicklungsfelder in den Teams werden identifiziert. Frühzeitiges Erkennen von Schwachstellen: ermöglicht rechtzeitige Gegenmaßnahmen. Welche Nachteile und Risiken können mit Mitarbeiter/innen-Gesprächen verbunden sein? Der Aufwand für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ist definitiv gegeben. Die eigentliche Arbeit (der Umsetzung und Veränderung) beginnt danach. Es wird oberflächlich geführt, wodurch sich keine echte Veränderung vollzieht. Die Führungskräfte kennen ihren Handlungsspielraum nicht (Entscheidungsspielraum, Budget für Weiterbildung, Gehaltserhöhung o. Ä.). Es werden keine Maßnahmen umgesetzt und es verändert sich nichts. Die Führungskräfte sind in der Gesprächsführung unsicher bzw. haben dafür geringe Kompetenz. Leider genießt das Mitarbeiter/innen-Gespräch – zu Unrecht – insbesondere in kleineren Unternehmen einen eher schlechten Ruf. In unserer Beratungspraxis nehmen wir immer wieder verschiedene Gründe wahr:
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