TRAUNER Leseprobe

Endlich bleiben mir die Leut’! 234 Loyalität als Prämisse Für das Unternehmen ist es von zentraler Bedeutung, dass die ausscheidende Mitarbeiterin bzw. der ausscheidende Mitarbeiter dem Betrieb auch während der letzten Tage Loyalität entgegenbringt. Dazu zählt, dass keine firmeneigenen Daten oder Gegenstände mitgenommen werden und auf Aussagen verzichtet wird, die dem Unternehmen schaden könnten. Ebenso ist es wünschenswert, dass keine Konflikte oder Spannungen innerhalb des Teams geschürt werden und die Arbeitsleistung bis zum letzten Tag verantwortungsvoll und engagiert erbracht wird. Folgende Schritte haben sich hier bewährt: Die Führungskraft geht mit gutem Beispiel voran und lebt Loyalität den Mitarbeitenden gegenüber vor. Das hilft nicht nur im Trennungsprozess, sondern wird auch vom Rest des Teams goutiert. Zusätzlich ist es in dieser Phase Aufgabe der Führungskraft, für eine bestmögliche schriftliche und mündliche Wissens- und Aufgabenübergabe zu sorgen. Ein Zeitplan für die letzten Arbeitswochen, insbesondere unter Berücksichtigung der Urlaubstage etc., die noch konsumiert werden, gewährleistet einen guten Abschluss und eine gelungene Übergabe an eine oder mehrere Personen. Es empfiehlt sich, einmal wöchentlich mit der austretenden Person ein persönliches Gespräch zu führen, um den Überblick zu wahren und bei Bedarf Maßnahmen setzen zu können. In jedem Fall sollte die direkte Führungskraft – oder die Führungskraft in der nächsthöheren Ebene – mit der scheidenden Person ein formelles, dokumentiertes Abschlussgespräch führen. Abschlussgespräch Bereiten Sie sich darauf vor und arbeiten Sie dafür folgende Bereiche heraus: Positive Erfahrungen im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter – menschlich sowie sachlich/inhaltlich Besonders hervorzuhebende Momente, Tätigkeiten und/oder positive Eigenschaften Dankesworte für den erbrachten Beitrag zum Unternehmenserfolg

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