Organisationsprinzipien verstehen: Die Basis erfolgreicher Führung 41 Jede der beschriebenen Ebenen hat ihre eigene Bedeutung und ihren eigenen Wert. Keine Ebene ist „besser“ oder „schlechter“ als die andere. Es gibt kein „Ziel“, jede Ebene weist ihre eigenen Herausforderungen und Stärken für die Entwicklung von Unternehmen und Individuen auf. Jede Ebene ist ein Ausdruck der Entwicklung und wir bewegen uns wie auf Wellen, schwappen von einer Ebene in die andere, hin und her. Die Ebenen sind nicht in Stein gemeißelt. Sie können und werden sich weiterentwickeln, je nachdem, wie sich die Welt um uns herum verändert und welchen Herausforderungen und Möglichkeiten sich Unternehmen stellen. Der Einsatz des Graves- bzw. Spiral-Dynamics-Modells in der Führung In der heutigen Geschäftswelt begegnen wir unterschiedlichen Organisations- und Führungskulturen. Diese spiegeln die verschiedenen Ebenen des Graves-Modells oder der Spiral Dynamics wider. Beide Modelle zeigen, wie sich Führungsstile und das Verhalten der Teammitglieder im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Es wird deutlich, dass auf einer höheren „Wir“- Ebene Eigenverantwortung, Partizipation und eine ganzheitliche Sichtweise zunehmend im Vordergrund stehen. Diese Entwicklung bringt mit sich, dass sich auch die „Ich“-Werte weiterentwickeln und umgekehrt. Was bedeuten die unterschiedlichen Ebenen für mich als Führungskraft? Für die Unternehmenskultur ist die stärkste „Wir“-Ebene relevant. Ist z. B. die Ebene „Ordnung“ die stärkste „Wir“-Ebene, ist die Unternehmenskultur eingebettet in die beiden Ebenen „Helden“ und „Erfolg“. In Familienbetrieben ist diese Führungskultur-Entfaltung aktuell vorherrschend.
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