Nachhaltiges Recruiting – Fische fangen im leeren Teich 95 Was bis zur Jahrtausendwende über Tourismusbüros, gedruckte Broschüren, Radiowerbung und vor allem Mundpropaganda gut funktioniert hat, geschieht in der heutigen Welt zum großen Teil digital. Wir bezeichnen diese Außendarstellung zum Zweck der Geschäftsanbahnung salopp als „Marketing“. Sehen wir uns die wichtigsten Marketingbegriffe kurz an: Hotellerie, Gastronomie und ähnliche Dienstleistungsbetriebe bezeichnen wir als „Family Business“. Dass diese Betriebe oft von Eigentümerinnen oder Eigentümern geführt werden, ist ein Aspekt davon. Aber auch unabhängig von der Eigentumsstruktur werden die Kulturen in diesen Unternehmen gerne als „familiär“ beschrieben. Es geht den Gästen darum, umsorgt und gehätschelt zu werden und sich wohlzufühlen. Und im Gegensatz zur Herkunftsfamilie suchen sich die Gäste ihre „Wahlfamilie auf Zeit“ selbst aus. Sie tun dies nicht nur auf Basis von Fakten wie Ort, Lage, Preis, Leistung usw., sondern auch auf Basis ihres Gefühls, das beim Surfen im Internet oder beim Blättern in der Broschüre entsteht. Letztlich entscheidet das Bild, das sich in den Köpfen der potenziellen Gäste formt. Wofür steht das Unternehmen? Welche Werte vertritt es? Was sind seine Leistungs- bzw. Nutzenversprechen? Egal in welchem Segment sich Ihr Betrieb positioniert hat – das Bild nach außen muss sich möglichst mit dem decken, was die Gäste erleben, wenn sie mit dem Unternehmen in Kontakt kommen bzw. das Haus betreten. So wird mit jeder Kommunikation, mit jedem Kontakt das Image Ihres Betriebes gestärkt – das Unternehmen wird zur Marke. An dieser Stelle verweisen wir auf das Buch „Meine Gäste – meine Fans“ des TRAUNER Verlages. Darin lesen Sie, wie Sie Ihre Gäste nicht nur zufriedenstellen, sondern begeistern.
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