TRAUNER Leseprobe

Endlich bleiben mir die Leut’! 96 2.1.3 Employer Branding und Personalmarketing Was für Unternehmensmarketing auf Kundenseite gilt, gilt ebenso für Personalmarketing auf der Arbeitsmarktseite. In Zeiten von Arbeitskräftemangel, der sich allein aufgrund demografischer Entwicklungen immer mehr zuspitzen wird, verstehen Unternehmer/innen zunehmend die Bedeutung von Arbeitgeberattraktivität. Um die potenziellen Arbeitnehmer/innen von den eigenen Qualitäten zu überzeugen, hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten die Kunst des „Employer Brandings“ bei uns verbreitet. Wenn Sie im Internet nach den Begriffen „Employer Branding“ und „Personalmarketing“ suchen, kann es sein, dass sie synonym verwendet werden bzw. ihre Abgrenzung widersprüchlich oder unklar bleibt. Employer Branding kennzeichnet den strategischen Aufbau sowie die nachhaltige Pflege einer Arbeitgebermarke seitens eines Unternehmens. Konzepte aus dem Marketing, insbesondere dem Markenmanagement, werden angewandt, um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen und sich von Mitbewerbern abzuheben, passende Mitarbeiter/innen zu gewinnen und im Unternehmen tätige zu binden. Anders formuliert: Employer Branding soll die Anziehungskraft am Arbeitsmarkt langfristig stärken, indem es die Werte der Unternehmenskultur als Arbeitgebermarke kommuniziert. Das Unternehmen gibt ein Versprechen („Employer Value Proposition“, kurz: EVP) ab, indem es sagt: „So sind wir. Das ist uns wichtig. Dafür setzen wir uns ein. Das erwartet dich, wenn du bei uns arbeitest.“ Definition

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