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Schwangerschaftsabbruch und Verfassungsgerichtsbarkeit
- Von Roe zu Dobbs: Reproduktive Rechte in den USA zwischen verfassungsrechtlichem Rückbau und diskursiver Neuverhandlung
- Das deutsche BVerfG zum Schwangerschaftsabbruch aus Perspektive der Legal Gender Studies
- Der Schwangerschaftsabbruch – Das „heiße Eisen“ in der „großen Strafrechtsreform“ der 1970er Jahre in Österreich
- 50 Jahre Fristenlösungserkenntnis – Geschlechtergerechtes Grundrechtsverständnis unter anderen Umständen?
n.tifan@trauner.at
Produktinformation
Das Thema „Schwangerschaftsabbruch“ ist sensibel und hat als Forschungsgegenstand seit jeher einen Fixplatz im Verfassungsrecht und in den Legal Gender Studies. Diese beiden Disziplinen sowie die Zeitgeschichtsforschung umspannen die vier Beiträge des vorliegenden Bandes.
Valentina Chiofalo und Anna Katharina Mangold zeigen, dass sich auch der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten von Amerika und das deutsche Bundesverfassungsgericht mit dem Schwangerschaftsabbruch zu beschäftigen hatten und jeweils viel diskutierte Lösungen gefunden haben. Maria Wirth zeichnet in ihrem Beitrag das zeitgeschichtliche Umfeld des österreichischen „Fristenlösungserkenntnisses“ aus 1974 nach, während Laura Pavlidis mit ihrer grundrechtlichen Analyse des Erkenntnisses neue Impulse für mögliche zukünftige Gerichtsentscheidungen darlegt.
Im Anhang findet sich erstmalig eine Auswahldokumentation der Verfahrensakten des Verfassungsgerichtshofes zum „Fristenlösungserkenntnis“ im Original und in größerem Umfang, was einen Beitrag zur Etablierung der in Österreich noch in den Kinderschuhen steckenden historischen Justizforschung leisten soll.










